fliegengewicht
Bücher - Rezensionen etc.
02
September
2008
Inhalt:

As a little girl, Jane has no one. Her mother, the powerful head of a Broadway theater company, has no time for her. She does have one friend-a handsome, comforting, funny man named Michael-but only she can see him.

Years later, Jane is in her thirties and just as alone as ever. Then she meets Michael again-as handsome, smart and perfect as she remembers him to be. But not even Michael knows the reason they've really been reunited.

SUNDAYS AT TIFFANY'S is a love story with an irresistible twist, a novel about the child inside all of us-and the boundary-crossing power of love.

Meine Meinung:

Die Idee an sich, dass es wirklich imaginäre Freunde gibt, finde ich sehr charmant. Angeblich hatte ich als Kind auch eine imaginäre Freundin, sagt zumindest meine Mutter. Ich kann mich aber nicht mehr erinnern und frage mich nun natürlich, ob das irgendwie mit meinem neunten Geburtstag zu tun hatte Grinsen

Die Hauptcharaktere sind genauso sympathisch (Michael, Jane) oder unsympathisch (Hugh!) wie sie sein soll, selbst Jane als Kind wächst einem ans Herz (oft sind Kinder in Büchern ja eher nervig), die Sprache ist einfach und klar und das Buch hat die für Patterson typischen kurzen Kapitel. Ideal, um zwischendrin Pause zu machen, allerdings verleiten die kurzen Kapitel auch, um nur noch mal ein Kapitel weiter zu lesen und noch eins und noch eins und schon hat man das Buch durch.

Wie Nicole musste ich bei diesem Buch auch gleich an "The Time Traveller's Wife" denken, wenngleich ich letzteres doch etwas anspruchsvoller (sowohl vom Schreibstil als auch von der Geschichte an sich) fand.

Sundays at Tiffany's ist ein rundum-wohlfühl-Buch und m.E. ideal für den Sommer. Wichtig für die Handlung ist nämlich ein Ausflug nach Nantucket und da bekommt man selber Lust auf Strand und Meer und Sommer.

(etwas off-topic: Das Buch, welches ich vor diesem hier gelesen habe, Jane Greens "Beach House" spielt auch in Sconset/Nantucket.... wer davon als mehr will, dem kann ich "The Beach House" empfehlen.).

Was mir nicht so gut gefiel:


- Nicht ganz einleuchtend fand ich, dass Michael da war, um Vivienne beim Sterben zu helfen. Letztendlich hat er da doch nichts getan und auch wie ihm da die "Erleuchtung" in der Kirche kam, war mir etwas "too much".
- Mich hat da ein bisschen gestört, dass das Treffen von einem imaginärem Freund mit "seinem" ehemaligen Kind-Freund so ein einmaliger Fall war, dass auch die anderen imaginären Freunde noch nie davon gehört hatten... der Teil war mir zu hingewurschtelt irgendwie.
- Gefehlt hat mir mehr Entwicklung von Michael: Dass er jetzt "menschlich" ist muss doch trotz der Liebe zu Jane mehr in ihm "gearbeitet" haben.