11
September
2008
Boris Moser sammelt Ideen, verworfene Ideen und hat eine "Agentur für verworfene Ideen" gegründet, um mit diesen zu handeln. Was jetzt folgt, sind 174 Seiten angesammelte – und von Jakob Hein vermutlich irgendwann mal verworfene – Ideen mit einer Mini-Rahmen-Handlung (boy meets girl, hier: Boris Moser trifft die schöne Rebecca).
Mittendrin ein verworfener Romananfang, welcher mir sehr gut gefiel. Ich mochte wie sich die Geschichte erst von Figur zu Figur vorwärts bewegt (von Sophia zu Mark zu Iris wieder zu Sophia zu Sebastian zum Maulwurf zu Heiner und Wolf) und von dort wieder zurück (zu Sophia und Sebastian). Wer mitgezählt hat, wird merken, dass auf dem Weg zurück Mark und Iris verloren gegangen sind ;-) aber dafür ist es ja auch nur ein Romananfang.
Jede Idee an sich, jedes Kapitel für sich alleine betrachtet, fand ich wunderbar. Jakob Hein ist zweifelsohne talentiert und schreibt wunderschön, aber irgendetwas fehlte. Vielleicht ein besseres, vor allem ausführlicheres Ende; einfach um dem 'Romananfang' in der Mitte mehr 'drumherum' zu geben.
Trotzdem gebe ich eine zwei auf der Schulnotenskala, einfach, weil mir so viele Kleinigkeiten gefallen haben, z.B. die verwunschenen Immobilien (die gibt es hundertprozentig, sehe ich jeden Tag, wenn ich durch die Stadt gehe) oder die Zubereitung des perfekten Milchkaffees oder auch die Einstellung Heiners, seinen Wohlstand nicht zu vermehren, sondern zugunsten seines Wohlbefindens zu vermindern.
Mittendrin ein verworfener Romananfang, welcher mir sehr gut gefiel. Ich mochte wie sich die Geschichte erst von Figur zu Figur vorwärts bewegt (von Sophia zu Mark zu Iris wieder zu Sophia zu Sebastian zum Maulwurf zu Heiner und Wolf) und von dort wieder zurück (zu Sophia und Sebastian). Wer mitgezählt hat, wird merken, dass auf dem Weg zurück Mark und Iris verloren gegangen sind ;-) aber dafür ist es ja auch nur ein Romananfang.
Jede Idee an sich, jedes Kapitel für sich alleine betrachtet, fand ich wunderbar. Jakob Hein ist zweifelsohne talentiert und schreibt wunderschön, aber irgendetwas fehlte. Vielleicht ein besseres, vor allem ausführlicheres Ende; einfach um dem 'Romananfang' in der Mitte mehr 'drumherum' zu geben.
Trotzdem gebe ich eine zwei auf der Schulnotenskala, einfach, weil mir so viele Kleinigkeiten gefallen haben, z.B. die verwunschenen Immobilien (die gibt es hundertprozentig, sehe ich jeden Tag, wenn ich durch die Stadt gehe) oder die Zubereitung des perfekten Milchkaffees oder auch die Einstellung Heiners, seinen Wohlstand nicht zu vermehren, sondern zugunsten seines Wohlbefindens zu vermindern.
Topic: Rezi | fliegengewicht | 0 Kommentare
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